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Kosten & Förderung: Was kostet es, eine Gas- oder Nachtspeicherheizung durch eine Wärmepumpe zu ersetzen?

  • Felix Biering
  • vor 5 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit

Viele Haus- und Wohnungseigentümer beschäftigen sich aktuell mit derselben Frage:


Was kostet es wirklich, eine Gas- oder Nachtspeicherheizung durch eine Wärmepumpe zu ersetzen – und welche Fördermöglichkeiten gibt es?


Steigende Energiepreise, unsichere Perspektiven für Gasnetze und der Wunsch nach einer zukunftssicheren Heizlösung führen dazu, dass immer mehr Menschen über Alternativen nachdenken. Gleichzeitig herrscht oft Unsicherheit, wenn es um Kosten, Technik und Förderungen geht.


In diesem Beitrag geben wir einen realistischen Überblick – verständlich, praxisnah und ohne leere Versprechen.


Was kostet es wirklich?


Die ehrliche Antwort lautet

:👉 Es kommt auf das Gebäude, die bestehende Heizung und die gewünschte Lösung an.


Gerade im Bestand gibt es große Unterschiede, ob eine Gasheizung ersetzt, eine Nachtspeicherheizung modernisiert oder eine flexible Wärmepumpenlösung wie eine Luft-Luft-Wärmepumpe eingesetzt wird.


Kostenübersicht: Gas, Nachtspeicher oder Luft-Luft-Wärmepumpe


Gasheizung (neu oder Ersatz)


  • Anschaffung & Installation: hoch

  • Abhängigkeit von fossilem Brennstoff

  • steigende CO₂-Kosten

  • langfristig unsichere Perspektive


➡️ Wird zunehmend weniger attraktiv – sowohl wirtschaftlich als auch politisch.


Nachtspeicherheizung (Bestand)


  • geringe Investition in der Vergangenheit

  • sehr hohe laufende Stromkosten

  • technisch überholt

  • kaum Komfort


➡️ Viele Eigentümer suchen heute gezielt nach einer Alternative zur Nachtspeicherheizung.


Luft-Luft-Wärmepumpe (Klimaanlage mit Heizfunktion)


  • vergleichsweise moderate Investitionskosten

  • kein wassergeführtes Heizsystem notwendig

  • Heizen im Winter, Kühlen im Sommer

  • besonders geeignet für Wohnungen und Bestandsgebäude


➡️ Für viele Gebäude ist sie eine wirtschaftlich sinnvolle Lösung, um Gas- oder Nachtspeicherheizungen zu ersetzen.


Welche Faktoren beeinflussen den Preis?

Die Kosten für den Umstieg auf eine Wärmepumpe hängen von mehreren Punkten ab:


  • Größe und Zuschnitt des Gebäudes

  • Anzahl der zu beheizenden Räume

  • vorhandene Dämmung

  • bestehendes Heizsystem

  • gewünschter Komfort (z. B. Einzelraumregelung, Kühlfunktion)

  • bauliche Gegebenheiten


👉 Deshalb ist eine individuelle Planung entscheidend – Pauschalpreise helfen hier nicht weiter.


Fördermöglichkeiten – verständlich erklärt

Wärmepumpen gelten grundsätzlich als förderfähige Heizsysteme, da sie erneuerbare Energie nutzen und CO₂-Emissionen reduzieren.

Je nach System, Gebäude und Nutzung können Förderungen möglich sein, zum Beispiel durch:staatliche Förderprogramme


  • Zuschüsse oder zinsgünstige Kredite

  • regionale Förderangebote


⚠️ Wichtig zu wissen:


Die Förderlandschaft ist komplex und ändert sich regelmäßig. Nicht jede Lösung wird gleich gefördert, und nicht jedes Gebäude erfüllt automatisch alle Voraussetzungen.


👉 Eine individuelle Förderprüfung ist daher immer sinnvoll und Teil einer seriösen Beratung.


Beispielrechnung aus der Praxis (vereinfacht)


Ein typischer Fall aus dem Bestand:


  • Wohnung mit bestehender Nachtspeicherheizung

  • Umstellung auf Luft-Luft-Wärmepumpe

  • keine Heizkörper, kein Rohrsystem notwendig


Ergebnis:


  • deutlich geringere laufende Heizkosten

  • spürbar höherer Komfort

  • zusätzliche Kühlfunktion im Sommer

  • überschaubare Investition im Vergleich zu zentralen Heizsystemen


➡️ Gerade bei Nachtspeicherheizungen rechnet sich der Umstieg oft schneller als viele vermuten.


Häufige Irrtümer: „Wärmepumpen sind immer teuer“


Das hören wir oft – und es stimmt so nicht.


✔ Nicht jede Wärmepumpe ist gleich

✔ Nicht jedes Gebäude braucht eine große, zentrale Anlage✔ Luft-Luft-Wärmepumpen sind oft deutlich günstiger als gedacht

✔ Hohe Betriebskosten entstehen meist durch falsche Planung


👉 Entscheidend ist das passende System für das jeweilige Gebäude – nicht die teuerste Lösung.


Checkliste: Lohnt sich eine Wärmepumpe für mein Gebäude?


✔ Gas- oder Nachtspeicherheizung vorhanden

✔ Bestandsgebäude oder Wohnung

✔ Wunsch nach geringeren Heizkosten

✔ Interesse an einer zukunftssicheren Lösung

✔ Optional: zusätzlicher Kühlkomfort im Sommer


Wenn du mehrere Punkte abhaken kannst, lohnt sich eine individuelle Prüfung.


Fazit: Kosten realistisch bewerten – Chancen erkennen


Die Frage nach den Kosten ist berechtigt – und wichtig.Gleichzeitig zeigt die Praxis: Der Umstieg von Gas- oder Nachtspeicherheizung auf eine Wärmepumpe kann wirtschaftlich sinnvoll und technisch gut umsetzbar sein, besonders mit einer Lösung, die zum Gebäude passt.

Als Fachbetrieb für Kälte- und Klimatechnik beraten wir ehrlich, praxisnah und individuell – mit Blick auf Kosten, Fördermöglichkeiten und langfristige Zukunftssicherheit.


Jetzt unverbindlich beraten lassen


Sie möchten wissen,

  • was der Umstieg auf eine Wärmepumpe in Ihrem Fall kostet,

  • ob sich eine Luft-Luft-Wärmepumpe für Ihr Gebäude eignet

  • und welche Fördermöglichkeiten es gibt?


👉 Wir beraten Sie gerne persönlich im Rhein-Sieg-Kreis, Bonn, Bornheim und Sankt Augustin.




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